Geschichte

Es war einmal im "Dorf"

Mitten in dem gemütlichen Ortsteil Dorf im Urlaubsort St. Peter-Ording finden Sie mit der Hausnummer 13 ein Haus mit einer ganz besonderen Note.
Das Haus gebaut in der „Jugendstilzeit“ ca. 1920 – nannte sich bis 1998


"Daheim"


Mit viel Liebe im Detail wurde das Haus 1998 von Heidi und Volker Crantz gekauft und total entkernt. Viel Licht sollten die Innenräume natürlich erhellen. So wurde das Haus mit 5 großen Rundbögenfenster Elementen verwöhnt und mit 2 großen Ein- und Ausgangstüren versehen. Weil zu einer guten „Einsicht“ auch eine gute „Aussicht“ gehört, musste ein kleiner Balkon auf 4 Eingangssäulen – wie ein Diadem – gesetzt werden. Auch wenn der alte Giebel aus der Vergangenheit mürbe war, musste er doch wieder seinen gewünschten Platz erhalten. Ein zusätzliches „Muss“ wurde die neu installierte Dachgaube auf dem roten Pfannendach. So entstand eine Augenweide in der alten, gewachsenen Dorfstraße mit vielen Fachgeschäften und schönen Restaurants in der direkten Nachbarschaft. Nicht nur zum Verweilen schön, sondern auch zum Genießen und Einkaufen. Hier bringt Ihr Einkauf noch Freude.


Die Geschichte der Familie "Crantz"

1893 ein Datum, das in die Geschichte Dithmarschens einging. Eduard Lass gründete die Firma Eduard Lass und Söhne. Eduard Lass, der Urgroßvater von Volker Crantz kam als Gärtner aus Heide nach Wesselburen. Wie sein Urenkel experimentierte er gerne. In diesem Fall konzentrierte er sich auf den Kohlanbau. In der Nähe von Büsum war das erste Versuchsfeld für Kopfkohl. Die Erfolge gaben ihm Recht. Knollenbegonien- und Kohlpflanzenzucht sowie deren Handel. Nach der Idee kam das Umsetzen. In kürzester Zeit wurde Dithmarschen zum größten geschlossen Kohlanbaugebiet Europas. Die ausgezeichnete Qualität machte den Dithmarscher Kohl und so auch Dithmarschen bekannt. Nach Eduard Lass trat Max Lass in die Firma ein. Auf allen Marsch-Bahnhöfen des Kreises standen im Herbst viele Waggons, die die Reise aus Dithmarschen in das gesamte damalige Reichsgebiet antraten. Max Lass übergab Carl Emil Crantz die Firma, die weiterhin Knollenbegonien, Kohljungpflanzen und Gemüseversand betrieb.

1974 übernahm Volker Crantz das Unternehmen. Bedingt durch das Öffnen der europäischen Grenzen bezog die Sauerkrautindustrie jetzt wesentlich günstigere Ware überwiegend aus z.b. Ungarn, daher entschied sich Volker Crantz seinen kreativen Fähigkeiten mehr Gewicht zu geben. Die Floristik hielt Einzug in das Unternehmen und wurde sehr schnell der Schwerpunkt des Hauses. 1988 wurde in St. Peter-Ording, in der Dorfstrasse 33 eine Filiale eröffnet. 1990 dann der erste Umzug in die Dorfstrasse 21, da die angemieteten Räumlichkeiten zu klein geworden waren. Heidi und Volker Crantz stellten 1992 beim Ordnungsamt in St. Peter-Ording einen „Migranten-Antrag“, weil sie doch schon seit dem 1. Juni 1988 eine Filiale zu dem historischen Firmensitz in Wesselburen mit Erfolg betrieben hatten. Im Jahre 1997 wurde Volker Crantz die Dorfstr. 13 zum Kauf angeboten. Diesen Glücksfall nahm er an und gestaltete das Haus zu einer Oase für Floristik und Ambiente um.

Allein die Tatsache und den Mut – 28 Km nördlich von Wesselburen – den Sprung über den „Grenzfluss“ Eider nach St. Peter Ording zu wagen, zeugt vom gewissen Pioniergeist des Ehepaares Crantz. Mit ihren 2 Töchtern Birgitt und Christina wurde der Urlaubsort zum Ausgangspunkt für viele Veränderungen.


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